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Die einzige Ortschaft Hanga Roa liegt am Fuß des 316 m hohen erloschenen Vulkans Rano Kau. Der Kraterdurchmesser beträgt mehr als einen Kilometer und im Kratersee sammelt sich das gesamte Trinkwasser der Osterinsel. Am Kraterrand befindet sich das Kultzentrum Orongo. Hier finden sich über siebzig höhlenartige Steinhäuser. Auf vielen Felsen befinden sich den "Vogelmann" darstellende Petroglyphen. Über 100 Felsreliefs wurden im Orongo-Gebiet gezählt, welches eine wichtige Kultstätte war. Über die ganze Insel verstreut finden sich Petroglyphen und ihre Anzahl wird auf über 4000 Einzelzeichnungen geschätzt. Vom Kraterrand sind die drei kleinen, vorgelagerten Inseln Motu (=> kleine Insel) Kao Kao, Motu Iti und Motu Nui zu sehen. Ganz in der Nähe von Hanga Roa befindet sich Ana (=> Höhle) Kai Tangata, die "Menschenfresser"-Höhle, die wegen einiger dort gefundener menschlicher Knochen so genannt wurde. An einer Höhlenwand befinden sich Abbildungen von fliegenden Seeschwalben. |